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Issue Campaigning und Themenkampagnen

Eine Kampagne ersetzt kein Argument. Sie sorgt dafür, dass es gehört wird.

Öffentliche Kampagnen für regulatorische und standortpolitische Anliegen, vom Konzept bis zur Umsetzung.

Worum es geht

Eine Kampagne lohnt nur dann, wenn öffentliche Aufmerksamkeit die Entscheidung tatsächlich beeinflusst. Bei vielen Fachthemen ist das nicht der Fall, und dann schadet Lautstärke.

Die erste Frage ist deshalb nicht, wie eine Kampagne aussehen soll, sondern ob sie das richtige Instrument ist. Fachliche Detailfragen werden in Referaten entschieden, dort hilft Öffentlichkeit selten. Grundsatzfragen mit Verteilungswirkung werden politisch entschieden, dort hilft sie oft.

Wenn die Antwort ja lautet, gilt: Eine Kampagne braucht einen Absender, der glaubwürdig ist, eine Forderung, die erfüllbar ist, und Verbündete, die nicht gekauft wirken. Fehlt eines davon, entsteht Gegenwind statt Rückenwind.

Die entscheidenden Punkte

  • Prüfung

    Zuerst klären, ob Öffentlichkeit dem Anliegen überhaupt nützt.

  • Absender

    Wer die Forderung stellt, entscheidet, wie sie gelesen wird.

  • Forderung

    Erfüllbar, konkret und in einem Satz erklärbar.

  • Ausstieg

    Jede Kampagne braucht ein definiertes Ende, auch bei Erfolg.

Wie wir dabei arbeiten

  • High Level Strategiearbeit & Campaigning

    Aus einer Business-Strategie wird ein Kommunikationsprojekt, mit dem Erfolge schneller erreicht werden.

  • Stakeholder & Netzwerk

    Menschen zu „kennen“ hat keinen Mehrwert. Belastbare Vertrauensverhältnisse zu Entscheidungsträgern haben ihn.

  • Professional Analysis & Monitoring

    Kuratiertes Monitoring von Vorhaben, Gesetzesentwürfen und Debatten - bewertet entlang Ihrer Business-Ziele.

Häufige Fragen

Was kostet eine Kampagne?

Das hängt vollständig davon ab, ob Reichweite eingekauft oder erarbeitet wird. Eine Kampagne, die auf Allianzen, Fachveranstaltungen und Medienarbeit setzt, ist deutlich günstiger als eine mit Mediabudget und oft wirksamer, weil sie nicht als bezahlt erkennbar ist.

Muss eine Kampagne als solche erkennbar sein?

Der Absender ja. Verdeckte Kampagnen, bei denen der eigentliche Auftraggeber verschleiert wird, sind nach dem LobbyG unzulässig und darüber hinaus riskant: Wird die Konstruktion bekannt, ersetzt sie das eigentliche Thema in der Berichterstattung.

Sie haben ein Thema in dieser Branche?

Ein erstes Gespräch klärt in der Regel schnell, ob und wie wir helfen können.