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Standort- und Industriepolitik

Standortentscheidungen fallen an Orten, an denen das Wort Standort nie fällt.

Begleitung von Investitions-, Ansiedlungs- und Transformationsvorhaben zwischen Bund, Ländern und Gemeinden.

Worum es geht

Ein Investitionsprojekt scheitert selten am Geld und fast nie an der Technik. Es scheitert an einer Widmung, einer Umweltprüfung oder daran, dass eine Gemeinde sich übergangen fühlt.

Standortprojekte berühren alle drei Verwaltungsebenen zugleich. Der Bund setzt Rahmen und Förderungen, das Land entscheidet über Raumordnung und große Teile der Genehmigung, die Gemeinde über Widmung und lokale Akzeptanz. Wer eine dieser Ebenen auslässt, verliert Zeit, die später nicht aufholbar ist.

Die zweite Ebene ist die öffentliche. Ein Projekt, das als Belastung wahrgenommen wird, bekommt Widerstand, auch wenn es rechtlich einwandfrei ist. Ein Projekt, das als Chance für die Region erklärt werden kann, bekommt Fürsprecher, die man nicht kaufen kann.

Die entscheidenden Punkte

  • Drei Ebenen

    Bund, Land, Gemeinde. Alle drei früh, nicht nacheinander.

  • Genehmigung

    Vollständige Unterlagen sind der wirksamste Beschleuniger.

  • Region

    Arbeitsplätze allein überzeugen nicht mehr. Der konkrete Nutzen schon.

  • Transformation

    Umbau bestehender Standorte ist politisch leichter als Neuansiedlung.

Wie wir dabei arbeiten

  • Stakeholder & Netzwerk

    Menschen zu „kennen“ hat keinen Mehrwert. Belastbare Vertrauensverhältnisse zu Entscheidungsträgern haben ihn.

  • High Level Strategiearbeit & Campaigning

    Aus einer Business-Strategie wird ein Kommunikationsprojekt, mit dem Erfolge schneller erreicht werden.

  • Professional Analysis & Monitoring

    Kuratiertes Monitoring von Vorhaben, Gesetzesentwürfen und Debatten - bewertet entlang Ihrer Business-Ziele.

Häufige Fragen

Wann sollte die politische Begleitung beginnen?

Vor der Standortentscheidung, nicht danach. Sobald ein Grundstück gekauft ist, verhandelt man ohne Alternative, und das ist die schwächste Position im ganzen Verfahren. Die Prüfung mehrerer Standorte auf politische Machbarkeit gehört in die Frühphase.

Wie geht man mit einer Bürgerinitiative um?

Früh, direkt und ohne Belehrung. Initiativen entstehen meist aus einem konkreten Anliegen, oft Verkehr, Lärm oder Wasser. Wer dieses Anliegen ernst nimmt und wo möglich aufgreift, verhandelt über Auflagen. Wer es abtut, verhandelt über das Projekt.

Sie haben ein Thema in dieser Branche?

Ein erstes Gespräch klärt in der Regel schnell, ob und wie wir helfen können.